FAQ

"Warum benötige ich einen Energieausweis?"

Wer ein Haus verkaufen oder vermieten möchte, ist seit dem Jahr 2014 verpflichtet, einen Energieausweis für das betreffende Gebäude vorzulegen. Dies gilt, bis auf wenige Ausnahmen (zum Beispiel für Kirchen oder denkmalgeschützte Gebäude), für alle Gebäude. Festgelegt wurde dies in der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV. 
Ein Energieausweis enthält unter anderem auch folgende Angaben:

  • den Energiebedarf oder -verbrauch eines Hauses,
  • den wesentlichen Energieträger des Gebäudes, zum Beispiel Gas oder Heizöl,
  • das Baujahr des Gebäudes und der Heizungsanlage.

Wenn bei der Vermarktung eines Hauses oder einer Wohnung kein Energieausweis vorgelegt werden kann, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit hohen Bußgeldern geahndet wird. Um das zu verhindern, müssen Sie sicherstellen, dass ein entsprechender Energieausweis vorliegt, wenn Sie Ihr Eigentum vermarkten möchten. Bei der Erstellung eines solchen Ausweises kann Ihnen ein Architekt oder ein Bauingenieur behilflich sein.


 

"Wie lang ist die Kündigungsfrist?"

Grundsätzlich ist es ein Unterschied, ob der Mieter kündigen möchte oder der Vermieter. Wenn ein Mieter seinen Mietvertrag kündigen möchte, beträgt die Kündigungsfrist immer drei Monate. Das ist gesetzlich festgelegt. Möchte ein Vermieter seinem Mieter kündigen, so kann die Länge der Kündigungsfrist auch mehr als drei Monate betragen. Je nach dem wie lange das Mietverhältnis schon besteht.

Bei seiner Kündigung muss der Mieter darauf achten, dass diese fristgerecht eingeht. Geht die Kündigung bis zum dritten Werktag eines Monats ein, dann wird dieser Monat noch in die Frist eingerechnet. Wenn ein Mieter seine Wohnung also kündigt und die Kündigung zum Beispiel am 2. Oktober beim Vermieter eingeht, dann wird der Oktober noch mit in die dreimonatige Frist eingerechnet. Die Kündigung wird dann zum 31. Dezember wirksam. Geht die Kündigung jedoch beispielsweise erst am 10. Oktober ein, wird dieser Monat nicht in die Frist eingerechnet. Die dreimonatige Frist beginnt ab November und die Kündigung wird 31. Januar wirksam.


 

"Wofür muss ich eine Kaution zahlen?"

Eine Kaution ist eine Sicherheit für den Vermieter, die vom Mieter am Anfang des Mietverhältnisses gezahlt wird. Die Höhe der Kaution kann unterschiedlich sein. Sie darf jedoch nicht höher sein als 3 Kaltmieten. Falls am Ende eines Mietverhältnisses festgestellt wird, dass Schäden oder Mängel in der Wohnung vorhanden sind, die der Mieter zu verschulden hat, können diese mit der Kaution verrechnet werden, die am Anfang gezahlt wurde. Da es leider immer wieder vorkommt, dass Mieter nicht für Schäden aufkommen wollen, die sie verursacht haben oder sich plötzlich "aus dem Staub machen", dient die Kaution als finanzielle Sicherheit für den Vermieter.

Wenn die Wohnung nach einer Kündigung allerdings ordnungsgemäß und ohne Schäden und Mängel zurück gegeben wird, bekommt der Mieter natürlich auch seine volle Kaution wieder.


 

"Muss ich eigentlich eine Provision zahlen, wenn ich eine Wohnung mieten möchte?"

In der Regel lässt sich diese Frage mit "Nein" beantworten.
Mitte des Jahres 2015 ist das so genannte "Bestellerprinzip" in Kraft getreten. Darin wird vorgeschrieben, dass derjenige, der den Makler beauftragt, auch dessen Provision zahlen muss.
In den meisten Fällen ist es der Vermieter, der uns einen Auftrag erteilt seine Wohnung zu vermitteln, deshalb zahlt auch der Vermieter die Provision.
Wenn Sie also im Internet ein Angebot für eine Wohnung finden, fällt dort keine Provision für Sie an.
Super, oder?

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